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Hilfsfonds
  Hilfsfonds für die Wilden Pferde
Sie können aktiv mithelfen, den Wilden Pferden das Leben in Freiheit am Rande der Namibwüste zu erhalten. Unterstützen Sie
- Maßnahmen, um die Population zu beobachten, zu regulieren und
- langfristig zu erhalten
- Fütterungsaktionen in Dürrezeiten, um den Mindestbestand zu
- sichern
- Forschungsprojekte, um die Pferde und ihren Lebensraum besser zu
- verstehen und ihre Hege zu verbessern
- Maßnahmen, um die Öffentlichkeit besser zu informieren und ihr
- Bewusstsein zu stärken
 
  Spenden Sie an den Wild Horses Fund oder den Wild Horses Science Research Fund der Namibia Nature Foundation (NNF).  
 
Name des Kontos: NNF - Wild Horses
(Stichwort 'Main Fund' oder 'Science Research Fund')
Kontonummer:
Bank:
Filiale:
Bankleitzahl:
Swift Code:
11000050077
Nedbank Namibia
Main Branch
461609
NEDSNANX
 
 
Namibia Nature Foundation
P.O. Box 245
Windhoek
Namibia
 
  Warum wurde der Hauptfonds gegründet?
Man stelle sich vor: Im Gebiet um Garub herrscht Dürre - wie alle paar Jahre üblich am Ostrand der Namibwüste. Kaum Regen, kaum frisches Gras. Die Wege für die Wilden Pferde zwischen Wasser und halbwegs nahrhafter Weide werden immer länger. Die Pferde magern sichtlich ab, schwache Tiere sterben. Pferdefreunde schlagen Alarm. Man braucht dringend Futter. Notfalls muss man eine Fangaktion starten und einen Teil der Tiere in bessere Weidegebiete bringen. Aber das alles kostet viel Geld. Wie soll man das so schnell auftreiben? Das Umweltministerium hat kaum Spielraum in seinem eng begrenzten Budget - zumal die Wilden Pferde nicht zur heimischen Fauna gehören (siehe: Herkunft und Zukunft) und daher nicht oberste Priorität genießen. Und Spendenaufrufe kosten Zeit. Zeit, die die hungernden Tiere nicht haben...
 
  Nach der Fütter- und Fangaktion 1992/93 hat das Ministerium für Umwelt und Tourismus angeregt, einen Hilfsfonds zu gründen, um in Zeiten der Not die nötigen Gelder gleich zur Hand zu haben. Die Namibia Nature Foundation (NNF) hat daraufhin den Wild Horses Fund eingerichtet. Bereits 1998/99, als die nächste Trockenphase eintrat, hat sich der Fonds bewährt. Von den vorhandenen Mitteln konnte rasch Futter gekauft werden. Berichte über die hungernden Pferde in der britischen Presse (Daily Mail, Evening Standard) lösten eine überwältigende Reaktion aus - und da es ein offizielles Spendenkonto gab, flossen gleich wieder Gelder nach, die in den Folgemonaten und -jahren für weitere Maßnahmen genutzt werden konnten.  
Die Verwendung der Mittel:
 
1998/99 ca. 73.000 N$ Futter
2000 ca. 7.000 N$ Futter
2000 ca. 500 N$ Info-Tafel am Unterstand
2004 ca. 7.500 N$ Umbau des Unterstandes für Besucher (weil sich immer wieder Pferde darin 'verliefen')
2004-07 ca. 75.000 N$ Zuschüsse für Fahrzeuge, Computer und andere Ausrüstung für Mitarbeiter des Umweltministeriums, die für das Gebiet zuständig sind
 
   
  Ein Fohlen, das sich im Unterstand verlaufen hat (2003).
Foto: Telané Greyling
 
   
  Mitarbeiter des Umweltministeriums beim Reparieren der Wasserpumpe bei Garub (2005). Foto: Telané Greyling  
 
Wozu einen Forschungs-Fonds?
Nur auf Krisen zu reagieren, ist teurer und weniger wirkungsvoll als ein umfassendes, vorausschauendes Hege-Programm zu betreiben. Dafür jedoch muss man mehr über die Pferde und ihren Lebensraum wissen. Man sollte mit Maßnahmen experimentieren (welches Futter? zusätzliche Mineralien? in welcher Form? wann sollte man beginnen, wann aufhören?) und wissenschaftlich überprüfen, welche davon am wirkungsvollsten sind. Und man muss Regenfall und Zustand der Weide regelmäßig beobachten, um rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Um solche Projekte und Maßnahmen zu finanzieren, hat die Unterkunft Klein-Aus Vista im November 2002 bei der NNF den 'Wild
 
Die Wetterstation nahe Garub liefert wertvolle Daten.
Foto: Telané Greyling
 
  Horses Science Research Fund' eingerichtet (gleiche Kontonummer). Klein-Aus Vista zahlt regelmäßig einen Teil der Einnahmen aus dem Verkauf ihres Mineralwassers ein: Pro Flasche 'Desert Dew' fließen 10 Cent an den Forschungs-Fonds.
 
Die Verwendung der Mittel:
 
2003 ca. 9.000 N$ Wetterstation, die in der Nähe von Garub Wetterdaten ermittelt und speichert, damit man sie per Laptop herunterladen kann. Dr. Telané Greyling lädt die Werte regelmäßig herunter. Mit den Regendaten etwa lässt sich genauer abschätzen, wie lange noch genügend nahrhaftes Gras vorhanden sein wird. So kann Dr. Greyling die zuständigen Stellen rechtzeitig benachrichtigen, falls Hilfsmaßnahmen nötig werden sollten
2003/04 ca. 9.000 N$ Laboranalysen, um die Nährstoffe von trockenen und grünen Gräsern zu ermitteln
2004 ca. 2.000 N$ 'Game Blocks' (Mineralien-Blöcke für Wild), die Greyling hinsichtlich ihrer Wirkung getestet hat
 
  Wozu werden weitere Spenden benötigt?
Der Hauptfonds dient auch weiterhin vor allem als Notgroschen für Dürrezeiten - und die sind in dem Randgebiet der Namibwüste immer wieder zu erwarten. Außerdem unterstützt man mit diesen Geldern das Umweltministerium - auch mit dem Ziel, jene Empfehlungen in die Tat umzusetzen, die von Experten Ende 2005 erarbeitet wurden (siehe Zukunft, 'Maßnahmen mit Augenmaß').
 
 

Mit dem Forschungs-Fonds dagegen sollen wissenschaftliche Projekte und konkrete Vorhaben von Dr. Telané Greyling unterstützt werden. Zu letzterem zählen:
- Schattennetz zum Abdecken des Wasserbasins bei Garub, um die
- Verdunstung zu verringern
- neue, aktualisierte Info-Tafel für den Besucher-Unterstand bei Garub
- Warntafel zum Schutz der Pferde für Außenseite des Unterstands
- ('bitte nicht füttern', 'bitte Toilette benutzen und kein Toilettenpapier
- in der Umgebung zurücklassen')
- neue Wetterstation mit Sender, deren Werte sich per Mobiltelefon
- herunter laden lassen; die bisherige Wetterstation kann dann bei
- Klein-Aus Vista installiert werden. Neben der Zeitersparnis erhält man
- Vergleichswerte (Garub-Ebene: 900 m ü.d.M., Aus-Berge: 1.500
- m.ü.M.)
- Rücklagen für Fang und Training junger Pferde, um sie an geeignete
- Abnehmer verkaufen zu können; die Kosten lassen sich vielleicht
- durch den Verkauf nicht decken. Laut Expertenrunde sollte die Zahl
- der Pferde die Obergrenze von 200 nicht überschreiten (siehe
- Zukunft)
- Forschungszentrum als Dreh- und Angelpunkt für den Austausch von
- Daten für Wissenschaftler und Laien aus dem In- und Ausland sowie
- als Schulungsstätte für lokale Touristenführer

 
   
  Fangaktionen sind aufwändig: Boma zum Verladen der Pferde bei Garub (1997). Foto: Telané Greyling  
  Wer hat gespendet?
(in alphabetischer Reihenfolge)
 
  - Columbia TriStar Motion Picture Group (Pferdefilm 'Running Free'
- 2000)
- Deutsch-Namibische Gesellschaft
- Hippos Nightclub, Oranjemund
- Klein-Aus Vista
- Namdeb Diamond Corporation (Pty) Ltd
- Namibia Motor Sport Federation
- Newmarket Capital Group (Kinofilm 'The King is Alive', gefilmt bei
- Kolmanskuppe)
- Swakopmund Veterinary Clinic
- Tiras Gästefarm
- Trust & Mining Company (Pty) Ltd
... und viele, viele Privatpersonen aus Deutschland, Großbritannien, Namibia, Südafrika und den USA.
 
Ihnen allen sei ein herzliches Dankeschön zugewiehert!
© 2007 Nature Investments (Pty) Ltd
- Mehr Fotos unter www.namibhorses.com